Ganzkörper-MRT

Die Ganzkörper-MRT erlaubt die Darstellung des ganzen Körpers mittels spezieller Oberflächenspulen, automatischen Tischverschiebung und anschließender Bildfusion. Der Patient gleitet während der Messungen durch das Magnetfeld.

Sie bietet eine hervorragende Übersicht - ganz und gar ohne Strahlenbelastung - und lässt sich vor allem bei Tumorerkrankungen zur Suche nach Absiedlungen oder in der Nachsorge nutzen.

Erweitert durch eine Ganzkörper-Diffusionswichtung werden Ergebnisse ähnlich einer PET-CT erreicht.

Zum allgemeinen Check-up bzw. als Vorsorgeuntersuchung ist das Verfahren allerdings zu Recht umstritten. Denn häufige Tumore wie Brust-, Darm-, Prostata- und Hautkrebs werden nicht ausreichend empfindlich entdeckt werden und auch Herzerkrankungen übersehen werden können. Ein Ganzkörper-MRT ersetzt also nicht die bewährten Vorsorgeuntersuchungen, kann diese aber sinnvoll ergänzen.